Heinz Nixdorf MuseumsForum neuer Kooperationspartner

Informatiker und Sporthelfer profitieren besonders

Fotos: A. Stolte, HNF

Das Paderborner Heinz Nixdorf MuseumsForum (HNF) ist nicht nur das weltgrößte Computermuseum, sondern auch eine bedeutende Bildungsinstitution. Das Gymnasium Warstein hat nun mit dem HNF eine Kooperation geschlossen, die den Schülerinnen und Schülern die Informationstechnik nahebringen und sie für den MINT-Bereich begeistern soll.

„Mit dieser Kooperation erschließen sich uns gleich vielfältige neue Möglichkeiten sowohl für den Unterricht in den mint-Fächern (Mathematik-Informatik-Naturwissenschaften-Technik), als auch für unsere Sporthelfer,“ erläuterte der Schulleiter Bernd Belecke bei der Unterzeichnung des Vertrages. HNF-Geschäftsführer Dr. Jochen Viehoff ergänzte: „Das HNF hat ein großes Einzugsgebiet. So freut es uns besonders, dass mit dem Gymnasium Warstein erstmals eine Schule aus dem Sauerland eng mit uns zusammenarbeitet.“

Die Kooperation sieht vor, dass die Angehörigen der 8. Jahrgangsstufe Module aus dem Bereich Physik und Informatik im Schülerlabor coolMINT.paderborn buchen. Das Schülerlabor wird vom HNF und der Universität Paderborn getragen und bietet halbtägliche Kurse aus dem MINT-Bereich an.

Die Klasen 5 bis 12 wählen aus dem umfangreichen museumspädagogischen Angebot des HNF aus und lernen so das Museum kennen.

Besonders attraktiv ist das Heinz-Nixdorf-Schulprogramm auch für die Sporthelfer des Gymnasiums Warstein. Sie können einen Schultag in Paderborn gestalten, der aus einem Museumsbesuch und einer Sportfortbildung im Ahorn-Sportpark besteht.

„Für Schülerinnen und Schüler ist so ein Unterricht an einem außerschulischen Lernort, der zudem so exellent ausgestattet ist, immer etwas Spannendes und Motivierendes“, berichten die begleitenden Fachlehrer/in Doris Sina, Alexander Goetz und Sven Könsgen. Diesmal nutzten gleich 52 Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Warstein die Angebote des Heinz Nixdorf MuseumsForums.

Freitag, 8. Dezember 2017

Von: A. Stolte, HNF

Gymnasium Warstein ausgezeichnet als „MINT-freundliche Schule“

v. l.: Ministerin Yvonne Gebauer, MINT-Beauftragte unserer Schule Doris Sina, stellv. Schulleiterin Silke Gillhaus, Thomas Sattelberger von „MINT Zukunft schaffen“

106 Schulen aus Nordrhein-Westfalen wurden jetzt als „MINT-freundliche Schule“ ausgezeichnet. Neben dem Gymnasium Warstein erhielten weitere 46 Schulen das erste Mal die Auszeichnung und weitere 59 Schulen wurden nach dreijähriger erfolgreicher MINT-Profilbildung erneut mit dem Signet »MINT-freundliche Schule« geehrt.

Alle diese Schulen wurden somit für ihre MINT-Schwerpunktsetzung (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) am Montag im Franz-Jürgens-Berufskolleg in Düsseldorf ausgezeichnet.

Die Ehrung der Schulen in Nordrhein-Westfalen steht unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz (KMK).

Schulministerin Yvonne Gebauer nahm an der Auszeichnung der Schulen teil und sagte: „Eine umfassende Vermittlung von Fähigkeiten und Kenntnissen in den MINT-Fächern befähigt Jugendliche zu einer qualifizierten Teilhabe an Diskussionen zu naturwissenschaftlichen-technischen Themen. Der MINT-Sektor bietet Jugendlichen hervorragende Perspektiven – sowohl für eine berufliche als auch eine akademische Ausbildung. Deswegen gilt es, sie für diese Fächer zu begeistern. Die Förderung der MINT-Bildung in der Schule leistet einen bedeutenden Beitrag, Zukunftsperspektiven zu schaffen sowie den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Nordrhein-Westfalen zu stärken.“

„Die MINT-freundlichen Schulen sind meist digital sehr affin und haben hohes Interesse daran, die für die Digitalisierung notwendige Transformation in der Schule anzustoßen. Die MINT-Projekte und -Schwerpunkte zeigen zudem, dass die MINT-Verantwortlichen an „unseren“ Schulen auch hochengagierte Querdenker sind, die Talentbiotope an ihren Schulen schaffen – Die Kombination von beidem ist mehr als ungewöhnlich, das schaffen manche Vorstandsvorsitzende in Wirtschaftsunternehmen nicht! Das ist die beste Voraussetzung, um auch den nächsten Schritt, den zur ‚ Digitalen Schule‘ zu gehen“ sagt Thomas Sattelberger, Vorsitzender der BDA/BDI-Initiative „MINT Zukunft schaffen“.

„Es gilt, die digitale Mündigkeit und persönliche Souveränität von Schülerinnen und Schülern zu stärken, sie auf die digitalisierte Welt vorzubereiten, insbesondere durch das Lernen mit und über digitale Medien und Technologien, über informationelle Selbstbestimmung und die Vermittlung einer soliden informatischen Grundbildung. Hierfür ist die Ehrung „Digitale Schule“ in Verbindung mit dem MINT-Schwerpunkt eine hervorragende Möglichkeit für die Schule, eine Standortbestimmung vorzunehmen – und eine besondere Gelegenheit für mich, den Schulen, die sich auf den Weg machen, dafür herzlich zu danken“, sagt Thomas Michel, Geschäftsführer DLGI.

Die »MINT-freundlichen Schulen« werden für Schülerinnen und Schüler, Eltern, Unternehmen sowie die Öffentlichkeit durch die Ehrung sichtbar und von der Wirtschaft nicht nur anerkannt, sondern auch besonders unterstützt. Bundesweite Partner der Initiative »MINT Zukunft schaffen« zeichnen in Abstimmung mit den Landesarbeitgebervereinigungen und den Bildungswerken der Wirtschaft diejenigen Schulen aus, die bewusst MINT-Schwerpunkte setzen. Die Schulen werden auf Basis eines anspruchsvollen, standardisierten Kriterienkatalogs bewertet und durchlaufen einen bundesweit einheitlichen Bewerbungsprozess.

Die Partner und somit diejenigen, die die Schulen ehren, sind: WRO, Christiani, DLGI, Haus der kleinen Forscher, Wissensfabrik, MNU, Cisco Systems, ZdI Netzwerk MINT im Rhein-Sieg-Kreis, Hans Hermann Voss-Stiftung, Deutsche Telekom Stiftung, Klett MINT.

 

Kurzbeschreibung »MINT Zukunft schaffen«:

Die Initiative will Lernenden und Lehrenden in Schulen und Hochschulen sowie Eltern und Unternehmern die vielfältigen Entwicklungsperspektiven, Zukunftsgestaltungen und Praxisbezüge der MINT-Bildung nahe bringen und eine Multiplikationsplattform für alle bereits erfolgreich arbeitenden MINT-Initiativen in Deutschland sein. »MINT Zukunft schaffen« wirbt für MINT-Studien, MINT-Berufe und MINT-Ausbildungen und will die Öffentlichkeit über die Dringlichkeit des MINT-Engagements informieren. Vor allem aber will »MINT Zukunft schaffen« gemeinsam mit seinen Partnern Begeisterung für MINT wecken und über attraktive Berufsmöglichkeiten und Karrierewege in den MINT-Berufen informieren.

 

Dienstag, 5. Dezember 2017

Von: MINT Zukunft schaffen, 4.12.17

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