Abi-Party des Europa-Gymnasiums gelungen

Veröffentlicht am 12. Oktober 2018

Ju­gend- und Ord­nungs­amt lo­ben Or­ga­ni­sa­to­ren und die Ver­an­stal­tung der an­ge­hen­den Ab­itu­ri­en­tinnen und Abiturienten

Ein ganz of­fi­zi­el­les Dan­ke­schön möch­ten so­wohl das Ju­gend-, als auch das Ord­nungs­amt an die an­ge­hen­den Ab­itu­ri­en­ten des War­stei­ner Eu­ro­pa-Gym­na­si­ums aus­spre­chen. Am ver­gan­ge­nen Wo­chen­en­de fei­er­ten die Ju­gend­li­chen ei­ne aus­ge­las­se­ne Par­ty oh­ne gro­ße Kom­pli­ka­tio­nen. Da­vid Schmidtke, stell­ver­tre­ten­der Lei­ter des Sach­ge­biets Si­cher­heit und Ord­nung, lobt die Schü­ler und ins­be­son­de­re den Ver­an­stal­ter Tor­ben Raß­mus und sein Or­ga-Team: „Mit sei­nen 18 Jah­ren hat er mit der ge­sam­ten Or­ga­ni­sa­ti­on ei­ne gro­ße Ver­ant­wor­tung auf sich ge­nom­men und die­se sehr gut ge­meis­tert.“

Abi-Par­tys wa­ren vor­her oft pri­vat

Die vor­he­ri­gen Jahr­gän­ge ver­an­stal­te­ten ih­re Par­tys im­mer un­ter pri­va­tem Deck­man­tel, so dass ei­ne Über­prü­fung durch das Ord­nungs­amt oft un­mög­lich war. „Na­tür­lich ha­ben wir er­fah­ren, dass Par­tys statt­ge­fun­den ha­ben, ei­ne Kon­trol­le al­ler Si­cher­heits­maß­nah­men konn­ten wir den­noch nicht durch­füh­ren, weil sie we­der öf­fent­lich noch an­ge­mel­det wa­ren“, er­klärt Schmidtke. Da­durch, dass Ab­itu­ri­en­ten oft noch min­der­jäh­rig sind, müs­sen Ju­gend­schutz­be­stim­mun­gen, Brand-, Nicht­rau­cher- so­wie der Im­mis­si­ons­schutz ein­ge­hal­ten und ge­prüft wer­den. „Wir wol­len kei­ne Par­ty zer­stö­ren, son­dern nur für Si­cher­heit sor­gen“, er­klärt er.

Auch das äu­ßerst se­riö­se Auf­tre­ten der Si­cher­heits­fir­ma Neu­mann aus An­röch­te sei lo­bens­wert ge­we­sen: „Ein Se­cu­ri­ty-Team kon­trol­lier­te am Ein­gang die Per­so­nal­aus­wei­se der Be­su­cher und be­hielt den Über­blick über die ge­sam­te Fei­er.“ Mit ei­nem Stem­pel wur­den die Schü­ler ge­kenn­zeich­net und mit ver­schie­den­far­bi­gen Bän­dern ih­rem Al­ter zu­ge­wie­sen. Der Nicht­rau­cher­schutz wur­de auf der Fei­er eben­falls pe­ni­bel kon­trol­liert und ein­ge­hal­ten: „Im Au­ßen­be­reich wur­de ei­ne Flä­che für Rau­cher ein­ge­rich­tet. Die Se­cu­ri­ty, die sich auf dem ge­sam­ten Ge­län­de ver­teilt hat­te, kon­trol­lier­te, dass nie­mand un­ter 18 Jah­ren raucht oder star­ken Al­ko­hol trinkt.“

Be­ra­tungs­ge­sprä­che für Ver­an­stal­ter

Ju­gend- und Ord­nungs­amt bie­ten für Schü­ler, die ei­ne Abi-Par­ty or­ga­ni­sie­ren möch­ten, aus­führ­li­che Be­ra­tungs­ge­sprä­che an. „Auch mit Tor­ben Raß­mus und sei­nem Team ha­ben wir uns vor­her zu­sam­men­ge­setzt und al­le ge­setz­li­chen Be­stim­mun­gen be­spro­chen. Dar­an wur­de sich ge­hal­ten und al­les kon­se­quent durch­ge­setzt“, er­klärt Ja­na Fri­cke vom Ju­gend­amt. „Wir hof­fen, dass die­se Par­ty ein Vor­rei­ter für zu­künf­ti­ge Fei­ern ist, die in Zu­kunft da­zu bei­tra­gen, dass auch Ju­gend­li­che an­de­rer Or­te kom­men und die Stadt wie­der be­lebt wird“, er­gänzt sie.

Von kom­men­den Jahr­gän­gen wünscht sich Da­vid Schmidtke das glei­che En­ga­ge­ment und ap­pel­liert an die Ab­itu­ri­en­ten: „Zu­künf­ti­ge Ver­an­stal­ter sol­len kei­ne Scheu vor ei­ner of­fi­zi­el­len An­mel­dung beim Ord­nungs­amt ha­ben.“

WP, 12.10.2018