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Helau! „Wir laden ein die ganze Welt – ins EuGymWa ins Zirkuszelt“

Unser Motto für die Karnevalssaison 2023/24 lautet „Wir laden ein die ganze Welt – ins EuGymWa ins Zirkuszelt“ und stammt von Florian Kißler aus der Klasse 6c.

Als Preis erhält er einen 25 Euro-Gutschein, den uns Spielwaren Puppe dankenswerterweise zur Verfügung gestellt hat – zum Beispiel für ein passendes Karnevalskostüm!

Ihre Referendarausbildung starteten jetzt gleich sechs angehende Lehrerinnen und Lehrer am Europa-Gymnasium

In dieser Woche konnten wir gleich sechs Referendarinnen und Referendare mit ganz unterschiedlichen Fächerkombinationen an unserer Schule begrüßen. Nachdem sie sich zunächst an ihrer neuen Schule orientiert und Unterricht begleitet haben, werden sie ab dem zweiten Halbjahr für ein Jahr auch eigenständig unterrichten.

Im Bild zwischen der Ausbildungsbeauftragten für Referendarinnen und Referendare Stefanie Koch und Schulleiter Bernd Belecke sind dies (von links) Marc Richert (Ch/Sowi), Fabian Brömme (E/Ge), Tobias Kemper (D/Philo), Marleen Seger (Päda/Spanisch), Vanessa Seelige (Ek/Sp) und Alina Becker (D/Ek).

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg auf ihrem Weg zum zweiten Staatsexamen und eine gute Zeit an unserer Schule!

 

„Für Toleranz und Frieden“

Gymnasiasten erschüttert von Besuch im ehemaligen Konzentrationslager

Marina Luse, Warsteiner Anzeiger, 7.11.2023
Im Rahmen einer dreitägigen Exkursion besuchten rund 30 Schülerinnen und Schüler des Europa-Gymnasiums Warstein begleitet von den Lehrkräften Heike Wolf und Stefan Budde die Gedenkstätte Buchenwald. Das ehemalige Konzentrationslager wurde zwischen 1937 und 1945 auf dem Ettersberg bei Weimar als Haftanstalt für Zwangsarbeit betrieben. Die Gedenkstätte wurde bereits nach den 50er-Jahren von der DDR erbaut und ab 1990 durch den Freistaat Thüringen neu konzipiert. Sie dient seitdem neben ihren Aufgaben als Friedhof und Ort des Gedenkens und der Erinnerung an die Gräueltaten, die dort während des zweiten Weltkriegs verübt wurden, auch als Lernort, um sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen und zu verstehen, dass es wichtig ist, die Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus zu bewahren.

Neuigkeiten aus dem Lehrerzimmer

Carolin Köneke

Ngoc Anh Senge

Nabia El Malki

Bereits seit Beginn des letzten Jahres unterrichtet Frau Carolin Köneke als Vertretungskraft die Fächer Englisch und Erziehungswissenschaften an unserer Schule. Auch Bili-AGs und den Bili-Bio-Unterricht in der Stufe 7 hat sie übernommen. Zum 1. Nov. erhielt sie jetzt eine Festanstellung für unsere Schule. Mit der Hälfte ihrer Stunden wird sie allerdings für drei Jahre an die Grimmeschule in Warstein abgeordnet.
Den Englischunterricht, den sie damit nicht mehr weiterführen kann, wird Frau Ngoc Anh Senge übernehmen. Frau Senge hat gerade ihr Referendariat am Städtischen Gymnasium in Meschede abgeschlossen. Auch mit ihrem zweiten Fach Chemie wird sie direkt vertretend Unterricht übernehmen.

Frau Alina Becker hat als Vertretungskraft unter anderem in zwei Gruppen Deutschunterricht für ukrainische Schüler/innen erteilt. Frau Becker startet jetzt ihre Referendarsausbildung an unserer Schule. Die Fortführung des Deutschunterrichts übernimmt Frau Nabia El Malki, die ebenfalls seit dem 2. November Teil unseres Kollegiums ist. Sie ist eine erfahrene DAZ-Lehrerin und hat gerade ihr Referendariat mit den Fächern Deutsch und Wirtschaft-Politik am Richard von Weizäcker Berufskolleg in Paderborn abgeschlossen.

Diese beiden Lehrerinnen heißen wir herzlich willkommen im Team des Europa-Gymnasiums und freuen uns auf die Zusammenarbeit mit ihnen!

Nach vielen Jahren Vertretungstätigkeit erhielt auch Frau Ute Pluntke ihre Festanstellung für unsere Schule. Auch das freut uns sehr!

Exkursion zum Thema historisch-genetische Stadtentwicklung

Münster war das Ziel einer Exkursion der Geographen des Europa-Gymnasiums aus dem Q2-Erdkunde-Leistungskurs unter der Leitung von Marlies Kühle und des Grundkurses unter der Leitung von Ann Kristin Hengsbach.
An ausgewählten Standorten wurden die historisch-genetische Entwicklung und die städtebaulichen Leitbilder der Stadtentwicklung nachzuvollziehen. Die Schüler hatten zuvor Referate vorbereitet. Der Domplatz gilt als Keimzelle der Stadt. Hier entstand im Schnittpunkt wichtiger Handelsstraßen um 793 das Kloster „monasterium“, das der Stadt seinen Namen gab. Im Kreuzviertel, das sich im Norden an die Altstadt anschließt, stand das Thema der Gentrifizierung im Mittelpunkt, die in der Regel mit einem Anstieg der Mieten einhergeht und somit leider oft zu einem sozialen Verdrängungsprozess führt. Der Prinzipalmarkt ist mit seinen architektonisch ansprechenden Häusern der alten Kaufmannsfamilien ein anschauliches Beispiel für den Citybereich einer Stadt. Bekannt als Münsters „Gute Stube“ lockt er viele Besucher an. Die Gartenstadt Habichtshöhe, die in den 1920er Jahren entstand, beinhaltet die Idee einer aufgelockerten Bebauung in „Landhaus“-Architektur mit Grünflächen. In der Hafencity wurde über die Revitalisierung und die Umgestaltung eines ehemaligen Hafengebietes informiert. Zum Schluss wurde am Stadtteil Kinderhaus das Thema „soziale Segregation“ mit dichter Bebauung und entsprechend hohen Mietshäusern thematisiert. Er gilt heute als ein sozialer Brennpunkt.
Foto u. Text: M. Kühle
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