Satire darf übertreiben, provozieren – und zum Nachdenken anregen. Genau das bewies die Klasse 10B in ihrer ersten Präsentationsrunde des Satireprojekts im Deutschunterricht.
Im Rahmen der Unterrichtsreihe „Satire in unserer Lebenswelt“ bei Frau Dr. Berger entwickelten die Schülerinnen und Schüler eigene satirische Formate mit lokalem Bezug. Ob Meme-Serie, Short-Storyboard oder inszenierte Comedy-Szene im Mockumentary-Stil: Im Mittelpunkt stand die kritische Auseinandersetzung mit Themen aus dem Schulalltag und dem Leben in Warstein.
Besonders toll war die Resonanz der eingeladenen Gäste:
Ortsvorsteher Dietmar Lange, Bürgermeister Maximilian Spinnrath sowie der ehemalige Bürgermeister Dr. Thomas Schöne nahmen sich Zeit, die Präsentationen aufmerksam zu verfolgen. Mit offenen Ohren hörten sie zu, stellten differenzierte Nachfragen, kamen ins Gespräch mit den Schülerinnen und Schülern und würdigten deren kreative wie kritische Beiträge. Dabei motivierten sie die Jugendlichen ausdrücklich, sich weiterhin einzumischen, Missstände anzusprechen und ihre Perspektiven öffentlich zu vertreten.
Die Stunde zeigte damit Ansätze, wie Schule zum Ort demokratischer Diskussion werden kann: Satire wurde hier nicht nur als literarische Ausdrucksform verstanden, sondern als Möglichkeit, den Finger in die Wunde zu legen und kritisch in den Austausch zu kommen. Wir danken unseren Gästen herzlich für ihr Engagement, ihre Zeit und ihre wertschätzende Begleitung dieses Projekts, die in der kommenden Woche mit weiteren Präsentationen ihre Fortsetzung finden wird.
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