Arbeiten für Kinder in Not – das haben sich die Schülerinnen und Schüler des Europa-Gymnasiums Warstein bereits vor dem Sommerferien zur Aufgabe gemacht. Im Rahmen des bereits achten „Tages für Afrika“ engagierten sich die Kinder und Jugendlichen, um Spenden zu sammeln, die an die Hilfsorganisation ArcheMed gespendet werden sollten.
In diesem Jahr stellten die Schülerinnen und Schüler eine neue Rekordsumme auf: 10150 Euro sind zusammen gekommen. Schulleiter Bernd Belecke betont: „Es ist toll, dass die Schüler sich für Gleichaltrige engagieren. Die Summe zeigt, den Aufwand und den Ehrgeiz, der hinten diesem Projekt steht.“
Am „Tag für Afrika“ suchten sich die Schülerinnen und Schüler einen kleinen Job bei Eltern, Großeltern oder Nachbarn. Das dabei erarbeitete und durch Spenden zusammen gekommene Geld übergab das Schülersprecher-Team des Gymnasiums jetzt an die Hilfsorganisation „ArcheMed – Ärzte für Kinder in Not“. Der Verein leistet humanitäre Hilfe für Kinder und saniert, renoviert und baut Krankenhäuser und Kliniken. Die Entwicklungen und Fortschritte werden der Schülerschaft jeder Zeit zugänglich gemacht, sodass sie die Möglichkeit haben, zu verfolgen, wie sie anderen Kindern mit ihren Spenden helfen können. Der Name des Tages ist darauf zurückzuführen, dass die Organisation zu Beginn hauptsächlich einer Schule in dem afrikanischen Land Eritrea bei dem Bau eines Sanitärhauses unterstützte. Der Klasse, die das meiste Geld sammelt, wurde ein weiterer Wandertag in Aussicht gestellt. In diesem Jahr erhielten gleich zwei Klassen den Preis, da sie jeweils weit über 1000 Euro gesammelt haben.
Gewonnen hat die jetzige 6c, welche die 2000 Euro geknackt hat. Die Klassensprecher Emma und Lasse erzählen: „Wir haben den ganzen Tag gearbeitet. Zum Beispiel haben wir in Gruppen Waffeln und Selbstgebackenes verkauft. Viele haben auch zu Hause bei den Eltern und Großeltern geholfen.“ „Der zweite Wandertag war ein guter Ansporn.“
Auch die anderen sechsten Klassen haben weitaus mehr Geld gesammelt als höhere Klassen. SV-Lehrerin Antje Urbach erzählt: „Die vier Klassen haben mehr als die Hälfte der gesamten Spende gesammelt.“ Bernd Belecke ergänzt: „Die Kinder hängen sich da richtig rein. Es ist lobenswert, dass wir als Schule eine solche Summe spenden können.“
Den zweiten Platz mit rund 1500 Euro belegte die 6d.
Auch die 6c hat sich ins Zeug gelegt. Emma und Romeo berichten: „Wir haben auch an anderen Tagen gearbeitet. Wir haben in der Nachbarschaft Waffeln verteilt und bei der Gartenarbeit zu Hause geholfen.“
Madita und Merle, Klassensprecher der 6a berichten: „Wir haben versucht viel Geld zu sammeln, um den Kindern in Afrika zu helfen. Es geht nicht nur ums Gewinnen dabei.“ Im Unterricht haben sich die Schüler vorab über die Situation und die Lebensumstände Gleichaltriger informiert.
Sie schlagen vor, dass auch in den höheren Klassen über das Leben der Kinder in Afrika und die Umstände dort informiert werden soll. „Vielleicht haben sie dann mehr Mitgefühl und möchten auch mehr Spenden sammeln.“
Für das tolle Engagement erhielten alle Klassen der Jahrgangsstufe 6 ein Gemeinschaftsspiel von der Schülervertretung.
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