Gedenkstättenfahrt Auschwitz

Veröffentlicht am 25. November 2019

Auch in diesem Jahr fand erneut die Gedenkstättenfahrt des Europa-Gymnasiums Warstein zu dem ehemaligen Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz statt.

Wie auch in den Jahren zuvor hinterließ diese Reise bei allen Teilnehmern sehr prägende und ergreifende Eindrücke und Erlebnisse, die sowohl die Schüler als auch Lehrer wieder mit zurück nach Warstein nahmen.

Am Dienstag, den 24.September 2019 gegen 23 Uhr begann die nächtliche Fahrt der Schüler aus der Q2, welche die meisten noch nutzten, um sich auszuruhen um auf die nächsten Tage mit den vielen Ereignissen vorbereitet zu sein..

Als wir am folgenden Tag mit dem Bus angekommen waren, wir die Zimmer bezogen hatten, ging es am Nachmittag direkt los mit dem ersten Programmpunkt. Zuerst gab es eine Stadtführung durch den Ort Oświęcim, der an der Jugendbegegnungsstätte begann und auf dem Marktplatz endete. Dabei hatten wir genug Möglichkeiten, viel über die Stadt zu erfahren, besonders darüber, wie sie in der Vergangenheit aufgebaut war. Von dort aus ging es weiter in das Museum. Dieses befasste sich vor allem mit der jüdischen Religion, über die nicht nur erzählt wurde, sondern auch durch die vielen Gegenstände, welche normalerweise nur in einer richtigen Synagoge vorzufinden sind, ebenfalls veranschaulicht wurden.

Am Donnerstag führte uns der Weg nach Krakau, wo wir den ganzen Tag dafür genutzt haben, die Stadt zu besichtigen, polnische Spezialitäten zu kosten und den Abend mit einem gemeinsamen Essen ausklingen zu lassen. Doch trotz dieses schönen Tages hatten wir nicht vergessen, was uns die nächsten Tage erwartete. Diese waren nämlich dafür angedacht, das Stammlager und das Vernichtungslager zu besichtigen. Viel Zeit, um uns innerlich darauf vorzubereiten, hatten wir nicht mehr.

Den Freitag ging es schon früh morgens los mit einer vierstündigen Führung durch das Stammlager. Während dieser Führung sahen wir einen Großteil der persönlichen Gegenstände, die den Häftlingen bei ihrer Ankunft abgenommen wurden. Am erschreckendsten war dabei der Raum, in dem die ganzen Haare lagen, die den Häftlingen direkt am Anfang abrasiert wurden. Dieser Anblick löste in uns allen ein beklemmendes Gefühl aus. Plötzlich war es, als wäre es nicht so lange her, sondern gegenwärtig und real. Im Gegensatz zu den Brillen, Koffern und sonstigen materiellen Dingen, welche wir in den Räumen davor gesehen hatten, handelte es sich bei diesen Haaren wirklich um etwas

Menschliches. Auch als wir die zahlreichen Bilder erblickten, welche die Insassen nach dem Krieg zeigten, wurde uns erneut bewusst, wie grausam und menschenverachtend diese Einrichtungen waren. Es spielte dort keine Rolle, ob die Menschen männlich oder weiblich, Kinder oder Säuglinge waren. Jeder von ihnen war nichts wert. Sie alle waren komplett abgemagert und bestanden nur noch aus Haut und Knochen.

Als die Führung dann vorbei war, hatten wir mittags etwas Zeit bekommen, diese Eindrücke zu verarbeiten. Den Nachmittag hatten wir daraufhin die Möglichkeit, uns in zwei Gruppen aufzuteilen, um verschiedene Workshops zu besuchen. Einer der Workshops befasste sich mit den einzelnen Leidensgeschichten einiger Gefangener, die dort in den Lagern gelebt haben und der andere mit künstlerischen Werken, welche die Häftlinge nur mit sehr wenig Material entworfen hatten.

Der darauf folgende Tag, welcher gleichzeitig auch unser letzter war, verbrachten wir mit einer Führung durch das ehemalige Vernichtungslager. Die Führung begann in dem Aufsichtsturm, von dem wir das riesige Gelände überblicken konnten. Als wir danach das Gelände betraten, besichtigten wir die alten Baracken, in denen damals die Menschen auf engstem Raum zusammen leben mussten. Auch sind wir durch die ehemaligen Anlagen gegangen, durch die auch die Gefangenen gehen mussten, um für die Arbeit und das Leben im Lager vorbereitet zu werden.

Mit dieser letzten Führung endete zwar unsere Gedenkstättenfahrt, jedoch ließen uns diese Eindrücke nicht los. Den gesamten restlichen Nachmittag verbrachten wir nun noch damit, unsere Koffer zu packen und uns auf die Rückfahrt vorzubereiten. Um ca. halb eins nachts begab sich unser Reisebus zurück auf den Weg nach Hause. Am nächsten Tag erreichten wir dann gegen 14 Uhr unser Ziel, Warstein.

Durch diese Gedenkstättenfahrt wurden wir Zeitzeugen dieses schrecklichen Krieges und tragen somit die Verantwortung, dafür zu sorgen, dass so etwas nie wieder passieren wird.

Wie auch in den Jahren zuvor hinterließ diese Reise bei allen Teilnehmern sehr prägende und ergreifende Eindrücke und Erlebnisse, die sowohl die Schüler als auch Lehrer wieder mit zurück nach Warstein nahmen.

Am Dienstag, den 24.September 2019 gegen 23 Uhr begann die nächtliche Fahrt der Schüler aus der Q2, welche die meisten noch nutzten, um sich auszuruhen um auf die nächsten Tage mit den vielen Ereignissen vorbereitet zu sein..

Als wir am folgenden Tag mit dem Bus angekommen waren, wir die Zimmer bezogen hatten, ging es am Nachmittag direkt los mit dem ersten Programmpunkt. Zuerst gab es eine Stadtführung durch den Ort Oświęcim, der an der Jugendbegegnungsstätte begann und auf dem Marktplatz endete. Dabei hatten wir genug Möglichkeiten, viel über die Stadt zu erfahren, besonders darüber, wie sie in der Vergangenheit aufgebaut war. Von dort aus ging es weiter in das Museum. Dieses befasste sich vor allem mit der jüdischen Religion, über die nicht nur erzählt wurde, sondern auch durch die vielen Gegenstände, welche normalerweise nur in einer richtigen Synagoge vorzufinden sind, ebenfalls veranschaulicht wurden.

Am Donnerstag führte uns der Weg nach Krakau, wo wir den ganzen Tag dafür genutzt haben, die Stadt zu besichtigen, polnische Spezialitäten zu kosten und den Abend mit einem gemeinsamen Essen ausklingen zu lassen. Doch trotz dieses schönen Tages hatten wir nicht vergessen, was uns die nächsten Tage erwartete. Diese waren nämlich dafür angedacht, das Stammlager und das Vernichtungslager zu besichtigen. Viel Zeit, um uns innerlich darauf vorzubereiten, hatten wir nicht mehr.

Den Freitag ging es schon früh morgens los mit einer vierstündigen Führung durch das Stammlager. Während dieser Führung sahen wir einen Großteil der persönlichen Gegenstände, die den Häftlingen bei ihrer Ankunft abgenommen wurden. Am erschreckendsten war dabei der Raum, in dem die ganzen Haare lagen, die den Häftlingen direkt am Anfang abrasiert wurden. Dieser Anblick löste in uns allen ein beklemmendes Gefühl aus. Plötzlich war es, als wäre es nicht so lange her, sondern gegenwärtig und real. Im Gegensatz zu den Brillen, Koffern und sonstigen materiellen Dingen, welche wir in den Räumen davor gesehen hatten, handelte es sich bei diesen Haaren wirklich um etwas

Menschliches. Auch als wir die zahlreichen Bilder erblickten, welche die Insassen nach dem Krieg zeigten, wurde uns erneut bewusst, wie grausam und menschenverachtend diese Einrichtungen waren. Es spielte dort keine Rolle, ob die Menschen männlich oder weiblich, Kinder oder Säuglinge waren. Jeder von ihnen war nichts wert. Sie alle waren komplett abgemagert und bestanden nur noch aus Haut und Knochen.

Als die Führung dann vorbei war, hatten wir mittags etwas Zeit bekommen, diese Eindrücke zu verarbeiten. Den Nachmittag hatten wir daraufhin die Möglichkeit, uns in zwei Gruppen aufzuteilen, um verschiedene Workshops zu besuchen. Einer der Workshops befasste sich mit den einzelnen Leidensgeschichten einiger Gefangener, die dort in den Lagern gelebt haben und der andere mit künstlerischen Werken, welche die Häftlinge nur mit sehr wenig Material entworfen hatten.

Der darauf folgende Tag, welcher gleichzeitig auch unser letzter war, verbrachten wir mit einer Führung durch das ehemalige Vernichtungslager. Die Führung begann in dem Aufsichtsturm, von dem wir das riesige Gelände überblicken konnten. Als wir danach das Gelände betraten, besichtigten wir die alten Baracken, in denen damals die Menschen auf engstem Raum zusammen leben mussten. Auch sind wir durch die ehemaligen Anlagen gegangen, durch die auch die Gefangenen gehen mussten, um für die Arbeit und das Leben im Lager vorbereitet zu werden.

Mit dieser letzten Führung endete zwar unsere Gedenkstättenfahrt, jedoch ließen uns diese Eindrücke nicht los. Den gesamten restlichen Nachmittag verbrachten wir nun noch damit, unsere Koffer zu packen und uns auf die Rückfahrt vorzubereiten. Um ca. halb eins nachts begab sich unser Reisebus zurück auf den Weg nach Hause. Am nächsten Tag erreichten wir dann gegen 14 Uhr unser Ziel, Warstein.

Durch diese Gedenkstättenfahrt wurden wir Zeitzeugen dieses schrecklichen Krieges und tragen somit die Verantwortung, dafür zu sorgen, dass so etwas nie wieder passieren wird.