Der Name Bibeldorf ist ein bisschen irreführend, denn in diesem besonderen Museum geht es nicht nur um die Bibel und das Christentum, sondern um verschiedene Religionen, Archäologie und die Geschichte und geographischen Besonderheiten des heutigen Israel. Die Schülerinnen und Schüler haben viel gelernt über die Arbeit von Archäologen, das Leben von Nomaden, die römische Besatzungsmacht usw. Und vor allen Dingen konnten die Sechstklässler viel praktisch erleben.
So wurde ein Seil hergestellt und in der Medizinabteilung wurde mit frischen Kräutern und Mörsern ein leckeres Kräutersalz gemacht. Dieses durfte jede Klasse im Anschluss mitnehmen. In der Tischlerei hat jede Klasse einen eigenen Holzhammer produziert und dabei zum Beispiel auch die Dübel selbst hergestellt. Ein Highlight war sicherlich, mit einem Mühlstein aus Getreidekörnern eigenes Mehl herzustellen. Da waren alle mit Feuereifer dabei und haben selbst erlebt, wieviele Arbeitsschritt und Zeit in der Vergangenheit nötig waren, bis ein leckeres Brot gebacken war.
Der Besuch im Bibeldorf war ein tolles Erlebnis. Zum Abschluss meinte eine Schülerin, sie glaube nicht an Gott, sei aber sehr froh, dass sie hier einmal die Chance gehabt habe, so viel über verschiedene Religionen zu erfahren. Das ist auch das Motto des Bibeldorfes: Wir wollen viel voneinander wissen, damit wir uns gut verstehen können. Dem Ziel sind die Sechtklässler an diesem Tag auf jeden Fall ein Stückchen näher gekommen.
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