Mit dem Monatswechsel endet am Europa-Gymnasium Warstein die bisherige schulKI-Lizenz – doch das bedeutet keineswegs ein Ende des KI-Einsatzes in unserem Schulalltag. Im Gegenteil: Wir freuen uns, dass mit Telli nun eine KI-Lösung des Landes NRW bereitsteht, die nahtlos an unsere bisherigen Erfahrungen anknüpft und neue Möglichkeiten eröffnet.
Rückblick: schulKI als mutiger Schritt in eine neue Lebens- und Lernrealität
Bereits früh hat sich das Europa-Gymnasium dazu entschlossen, nicht auf ein späteres Lizenzangebot zu warten, sondern den KI-Einsatz proaktiv und verantwortungsvoll im eigenen Unterricht zu erproben. Als eine der Vorreiterschulen in NRW haben wir früh Gelder bereitgestellt und konnten mit der Plattform schulKI umfangreiche Erfahrungen sammeln – sowohl im Einsatz durch Lehrkräfte als auch in ersten pädagogisch begleiteten Settings mit Schülerinnen und Schülern.
Diese frühzeitige Entscheidung hatte ein klares Ziel, in Anlehnung an die Empfehlungen der Kultusministerkonfernz: KI nicht dem unkontrollierten Zugriff zu überlassen, sondern aktiv in den Unterricht zu integrieren – sicher, altersgerecht und kritisch begleitet. Das hat sich bewährt – und wird nun mit der neuen Lösung konsequent fortgesetzt.

Telli: Die neue schulische KI – datenschutzkonform und vielseitig
Mit Telli stellt das Land NRW nun allen Schulen ein starkes Werkzeug zur Verfügung. Lehrkräfte haben bereits Zugang erhalten – und auch Schülerinnen und Schüler können die neue KI-Plattform im Unterricht nutzen: mittels zeitlich befristeter QR-Codes oder Links, die von der Lehrkraft freigegeben werden. Ein eigener Account ist nicht nötig – ebenso wenig wie die Angabe personenbezogener Daten.
Telli ist – wie zuvor schulKI – ein echtes „Schweizer Taschenmesser“ für den Unterricht:
Unser Ziel bleibt: KI-Kompetenz stärken
Auch mit der neuen Plattform verfolgen wir weiterhin das zentrale Ziel, unsere Schülerinnen und Schüler zu einem kritisch-reflektierten und verantwortungsvollen Umgang mit Künstlicher Intelligenz zu befähigen. Denn: Der Geist ist aus der Flasche. KI wird bleiben – in der Gesellschaft, im Studium, in der Arbeitswelt. Als Schule wollen wir uns deshalb nicht abschotten, sondern begleiten.
Wir verstehen es als unsere Aufgabe, an didaktisch passender Stelle, Chancen aufzuzeigen, aber auch Grenzen, Risiken und ethische Fragen zu thematisieren. KI darf nicht Denkprozesse ersetzen – sie soll Wissensorganisation anregen, strukturieren, herausfordern. Mit Telli führen wir diesen Weg nun konsequent weiter.
Zum Schluss: Teile deinen Blickwinkel!
Das Pilotprojekt hat uns damit erste Möglichkeiten aufgezeigt, KI für und im Unterricht zu nutzen. Die Entwicklung ist dabei rasant und liebe Schülerinnen, liebe Schüler, eure Meinung ist gefragt. Wie war eure bisherige Erfahrung im Umfang mit Künstlicher Intelligenz aus Schülersicht? Was wünscht ihr euch zukünftig im Umfang mit KI am Europa-Gymnasium? Deine Meinung ist gefragt, die Umfrage dauert nicht länger als 5 Minuten:
https://eugymwa.de/iserv/poll/participate/16.
Ansprechpartnerin für Rückfragen: Alexander Goetz, Dr. Christina Berger
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